Über mich

Anfang der 90er-Jahre habe ich als Jugendlicher erste Erfahrungen in der Astrofotografie gesammelt, damals mit einem Vixen 4'' Refraktor auf einer Super Polaris Montierung. Alle Fotos natürlich analog. Dabei hatte ich einen Mentor: Günter Bruns (†) aus Augustfehn, der seit den 50er-Jahren Astrofotos schoss und auch Ephemeriden für Planetoiden berechnete. Im Astronomischen Verein Remscheid konnte ich mich mit anderen Hobbyastronomen austauschen.

Als ich zum Physikstudium nach Köln zog, war Party erst einmal wichtiger als Astrofotografie. Meine theoretischen Kenntnisse über Astrophysik und Kosmologie konnte ich im Studium vertiefen. In  Diplom- und Doktorarbeit habe ich mich dann aber mit Quantenspinsystemen beschäftigt. 

Mein altes Hobby habe ich erst 2019 wieder aufgenommen. Zunächst mit meinem alten Teleskop (4'' Refraktor 1000mm f/9,8), das 25 Jahre auf Speichern und in Kellern eingelagert war. Von München aus verwende ich dieses Gerät noch, vor allem für Mond- und Planetenaufnahmen. 

Seit Juli 2019 bin ich im Besitz eines 10'' Skywatcher Newton Reflektors (1200mm f/4,8) auf einer EQ6 Pro Montierung, die ich mit einer Canon EOS60D-Kamera und einer EOS550Da kombiniere. Ich fotografiere aus dem Garten meines Wochenendhauses am Rande der Hallertau in Oberbayern, ca. 45km nördlich von München. Im April 2020 habe ich mir dort eine Beobachtungsplattform mit einbetonierter Säule eingerichtet.